Green Code Klimadecke®

Hotelzimmer in Südtirol mit Sichtbeton-Kopfteil und Klimadecke – energieeffizient gebaut mit Betonfertigteilen

Ein vorgefertigtes Deckenelement

Die Green Code Klimadecke® ist ein industriell vorgefertigtes Deckenelement zum effizienten Heizen und Kühlen ohne abgehängtes Deckensystem. Oberflächennahe Rohrregister aus Kunststoff sind in die Betonscheibe integriert und ermöglichen nachhaltige Temperierung durch Strahlung. Die Wärmespeicherung des Betons verstärkt diese Wirkung, verringert den Heizwärmebedarf und erhöht die Behaglichkeit.

In der Betonscheibe sind Gitterträger, tragende Längsbewehrung, Mindestquerbewehrung und ggf. Durchstanzbewehrung eingebaut. Der Rohrabstand wird auf Grundlage der Wärme- und Kühlbedarfsberechnung individuell für jeden Raum optimiert und eingeplant, um effizientes Temperieren zu gewährleisten. Integrierte Dämmkörper unterstützen das System dabei.

Klimadecke mit integrierten Heiz- und Kühlrohren in Rot und Blau

Effizientes Heizen und Kühlen

Die Green Code Klimadecke® nutzt Wärmestrahlung, um Räume im Winter angenehm zu erwärmen – ohne unangenehme Luftströmungen. Dabei werden nicht primär die Luft, sondern Wände, Böden, Möbel und andere Oberflächen direkt temperiert. Im Heizbetrieb fließt warmes Wasser (ca. 30°C) durch in die Decke integrierte Rohrregister, wodurch sich die Objekte im Raum erwärmen und ihre Wärme gleichmäßig an die Umgebungsluft abgeben. Eine gefühlte Temperatur von 23°C bei realen 20°C spart rund 18% Energie.

Im Sommer kühlt das System sanft durch kühles Wasser, das durch die Rohre strömt, Wärme von den Oberflächen aufnimmt und die gefühlte Temperatur um 2–3°C senkt. Die integrierte Dämmung ermöglicht kurze Reaktionszeiten und verhindert Temperaturnachlauf, wodurch die Effizienz gesteigert wird. Das System arbeitet geräuschlos, staubfrei und lässt sich mit nachhaltigen Energiequellen wie Wärmepumpen oder Solarenergie kombinieren – für ein gesundes Raumklima zu jeder Jahreszeit.

Automatisierte Bewehrungsmaschine im Green Code Fertigteilwerk zur Produktion von Doppelwand und Thermowand

Das Prinzip der Wärme­strahlung

Wärmestrahlen, auch als Infrarotlicht oder Wärmewellen bezeichnet, sind energetische Wellen ähnlich dem sichtbaren Licht. Während Licht über die Augen wahrgenommen wird, spüren wir Wärmestrahlen über die Wärmerezeptoren in der Haut. Sie werden von allen festen Körpern ausgesendet und aufgenommen, wodurch Wärme direkt von Objekt zu Objekt übertragen wird: kühlere Körper erwärmen sich, wärmere kühlen ab. Dieses Prinzip erleben wir besonders deutlich, wenn wir die Sonne im Gesicht spüren oder in der Nähe eines Feuers stehen. Auch der Mensch selbst gibt kontinuierlich Infrarotstrahlung über die Haut ab – mit einer Wellenlänge von etwa 2,3 µm.

Schnitt-Rendering eines Wohnraums mit sichtbaren Heiz- und Kühlrohren in Betondecke

Luftqualität

Frischluft – Mit Green Code drinnen besser als draußen

Atmen ist Leben | Und was wir in unseren Gebäuden einatmen, ist oft von schlechter Qualität. Nicht zuletzt, weil Heizkörper und Fußbodenheizungen die Luft im Raum beständig umwälzen. Der Luftstrom verteilt unvermeidliche Hauspartikel kontinuierlich in unserer Atemluft – eine unsichtbare Belastung, die der Staubsauger nicht erfasst.

Die Green Code Klimadecke® temperiert den Wohnraum sanft von oben. Die Raumluft wird nicht umgewälzt. Der Hausstaub sinkt zu Boden und kann dort trocken oder nass aufgenommen werden. Die Luft ist so, wie sie sein soll: sauber und frisch!

Familie beim Spielen in Wohnzimmer mit Sichtbetonwänden

Warm - Keine heiße Luft

Wir erwärmen nicht die Luft, sondern die Objekte, den Boden, die Wände, die Möbel – alles, was sich in den Räumen befindet. Dazu verlegen wir Rohre in der Decke und erwärmen diese sanft auf Oberflächentemperaturen von ca. 26 °C. Die Energie wird nun als Wärmestrahlung in den Raum abgegeben. Dort, wo die Wärmewellen auf Gegenstände treffen, werden diese erwärmt. Auch die Luft, die an der Green Code Decke anliegt, wird erwärmt, muss nicht mehr aufsteigen bzw. ist schon oben und bildet ein dünnes Warmluftpolster unter der Decke. Die Wärme wird nicht abgeführt, die Luft beginnt nicht zu zirkulieren. Die Wärmeenergie muss folglich als Wärmestrahlung in den Raum abgegeben werden. Alle Körper im Raum – Boden, Wand, Sofa, Tisch, sogar das Fensterglas – nehmen die Wärmeenergie auf. Folglich sind alle Körper wärmer als die Luft. Die Luft erwärmt sich an den Körpern, nicht umgekehrt. Der Fußboden, das Sofa, der Stuhl etc. sind warm. Deshalb kann die gemessene Lufttemperatur bei Wärmewellenheizungen ca. 3 °C niedriger liegen als bei Konvektionsheizungen – das Thermometer zeigt 20 °C und es fühlt sich an wie 23 °C. Dies fördert das Wohlbefinden und spart auch noch ca. 18 % Energie.

Normale Heizkörper geben die Wärme konstruktionsbedingt nur zu einem geringen Teil als Wärmestrahlung ab. Die meiste Wärme wird an die anliegende Luft abgegeben, warme Luft steigt auf in Richtung Decke und kältere strömt nach. Die Luft des gesamten Raumes beginnt zu zirkulieren und Körper im Raum – Boden, Wand, Sofa, Tisch etc. – werden nur von der vorbeistreichenden Luft erwärmt, sind also immer kälter als die Luft. Die Temperaturunterschiede der Luft von oben nach unten sind sehr groß, was als unbehaglich empfunden wird. Durch Luftzirkulation aufgewirbelter Hausstaub beeinflusst die Gesundheit: Mit der zirkulierenden Luft kommt der abgelagerte Hausstaub in Bewegung, wird mitgerissen und in der gesamten Raumluft verteilt bzw. in Schwebe gehalten. Heizungsluft mit niedriger Feuchte und erhöhter Staubbelastung kann zu Atemwegsreizungen und vermindertem Wohlbefinden führen – ein Aspekt, der viele Menschen betrifft, gerade Allergiker.

Die Vorteile:

  • kurze Reaktionszeiten durch oberflächennahen Einbau der Register
  • Jeder Raum, auch einzelne Zonen, separat regelbar
  • Heizkostenersparnis, da die „Wohnfühl“-Raumtemperatur ca. 3°C niedriger ist (ca. 6% Heizenergieeinsparung je 1 °C)
  • Niedrige Vorlauftemperaturen, da in der Decke 100% aktive Fläche
  • Keine Staubaufwirbelung, da nur geringe Thermik
  • Höhere Luftfeuchtigkeit = Gesundheitsschutz (Schleimhäute trocknen weniger aus

Kühl - Keine kalte Luft

In der warmen Jahreszeit arbeitet die Green Code Decke einfach umgekehrt: Statt warmem Wasser fließt nun kühles Wasser durch die Rohre. Das Prinzip der Strahlung bleibt erhalten – nur diesmal wird Wärme aufgenommen. Die von Wänden, Boden, Möbeln und Menschen abgestrahlte Wärme sowie aufsteigende warme Luft erwärmen die Deckenoberfläche. Das zirkulierende Wasser nimmt diese Energie auf, führt sie ab und wird durch frisches Kaltwasser ersetzt. So kühlt sich der gesamte Raum spürbar ab. Alle Oberflächen geben ihre gespeicherte Wärme an die Decke ab, werden kühler und können verstärkt Körperwärme aufnehmen. Dadurch sinkt die gefühlte Temperatur um etwa 2–3 °C unter den gemessenen Wert – ein angenehmes „Wohnfühl“-Klima mit weniger Schwitzen, da überschüssige Körperwärme überwiegend über Strahlung statt Verdunstung abgegeben wird.

Gerade in gut isolierten Gebäuden wird Kühlung immer wichtiger – oft sogar relevanter als Heizen. Neben Sonneneinstrahlung tragen Lampen, Elektrogeräte, Computer und Menschen selbst zu einer schnellen Aufheizung bei. Mit der Green Code Decke steht eine Lösung für alle Jahreszeiten bereit: Die hochwertige Dämmung der Thermowand hält im Sommer Hitze und im Winter Kälte zuverlässig draußen, sodass ein konstantes, angenehmes Wohn- und Arbeitsklima bei geringem Energieeinsatz entsteht.

Die ökologische Bilanz lässt sich weiter optimieren, wenn die benötigte Energie direkt vom eigenen Dach kommt. Wer nachhaltig plant, kann zudem die abgeführte Wärme über eine Wärmepumpe zur Brauchwassererwärmung nutzen – eine effiziente und intelligente Möglichkeit, solare Energie passiv einzusetzen.

Die Vorteile:

  • Angenehme Kühlung ohne Schwitzen
  • Kein Erkältungsrisiko durch kalte Luftströme
  • Spürbare Frische bei gleichbleibend hoher Behaglichkeit

Die Vorteile

  • Massive, langlebige Bauweise, hervorragender Brandschutz, optimierte Betonrezeptur (bis 2050 klimaneutral in der Herstellung), konstant hohe Qualität, verschiedene Formen und Abmessungen, BIM-Planung, verkürzte Bauzeit, optimierte Baukosten, sofort einsetzbar und begehbar, platzsparend auf der Baustelle, höhere Arbeitssicherheit, saubere Baustelle mit weniger Lärm und Verkehr.
  • Große Spannweiten möglich: bis zu 12 Meter
  • Stärken der Betonscheibe: 4,5 - 7 cm.
  • Kurze Reaktionszeiten durch oberflächennahen Einbau der Register
  • Jeder Raum, auch einzelne Zonen, separat regelbar
  • Heizkostenersparnis, da die „Wohnfühl“-Raumtemperatur ca. 3 °C niedriger ist (ca. 6 % Heizenergieeinsparung je 1 °C) 
  • Energieeinsparung, da die „Wohnfühl“-Raumtemperatur ca. 2–3 °C höher ist (z.B. bei 26 °C statt 24 °C): weniger Kühlung nötig
  • besonders geeignet für regenerative Energiegewinnung wie Wärmepumpen und Solarthermie, da nur niedrige Vorlauftemperatur notwendig
  • besonders behagliches Temperaturempfindung durch Wärmestrahlung
  • keine Staubaufwirbelung, da nur geringe Thermik
  • Universelle Einsatzmöglichkeiten: bestens geeignet für jegliches Bauprojekt, wie Dienstleistungsgebäude (Büro, Schule, Kindergarten), Wohngebäude, Hotelgebäude, Gewerbe- und Industriegebäude

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